Mittwoch, 29. Februar 2012

Skizze: Amateur-Fotografie als soziales Medium

Am 29. Februar muss man einfach was in seinen Blog veröffentlich - schließlich kann man das nur alle vier Jahre...

Ich trage aber auch gerade Material und Gedanken für einen neuen Beitrag zusammen und versuche mich zu ordnen. Die Kern-These: Die Amateur-Fotografien waren die ersten wahren Social Media und ihre Plattform war der Rollfilm, wie ihn Kodak erfunden und populär gemacht hatte. Kodak und der Rollfilm drohen nun zu verschwinden.

Wird sich die Geschichte in der Zukunft wiederholen (können)? Könnten die Kanäle, die wir als etablierten Standard betrachten ebenfalls eines Tages Auslaufmodelle sein und die einstig dominierenden Platzhirschen zu kleinen Waldmäusen schrumpfen? Abwegig ist das nicht, denn das Ende des Rollfilms war ja auch nicht das Ende der Amateur-Fotografie.

Auslöser war übrigens ein Zitat aus dem bemerkenswerten Buch "Das erste Jahrhundert der Photographie" von Brian Coe. Am schwierigsten wird sicher die Abgrenzung: Welchen Aspekt nimmt man mit rein und welchen Autor lässt man außen vor?

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen